Protest gegen Loveparade-Bühnenstück

Poster Theater Loveparade

Protest gegen Loveparade-Bühnenstück

  • Loveparde-Unglück auf der Bühne
  • Kritik vom Verein der Opfer
  • LoPa2010: Finanzierung durch die Stadt schwierig

Das Duisburger Kinder- und Jugendtheater Kom'ma möchte das Loveparade-Unglück auf die Bühne bringen. Doch nun regt sich Widerstand gegen das Vorhaben. Die Betroffenen-Initiative LoPa2010 übt Kritik aus.

Vor allem die Tatsache, dass das Theater von der Stadt Duisburg finanziert wird, heißt die Initiative nicht für gut. Sie befürchtet eine Einflussnahme auf den Inhalt. Es sei moralisch bedenklich, dass sich einer der "Mitverursacher" der Katastrophe indirekt an dem Projekt beteiligt, heißt es in einer Presseerklärung des Vereins.

Betroffenen-Initiative: Inszenierung im Moerser Schlosstheater positiv

Eine andere geplante Inszenierung zum gleichen Thema im Moerser Schlosstheater bewertet die Betroffenen-Initiative allerdings positiv. Durch einen regen Austausch mit den Verantwortlichen des Theaters sei die Zusammenarbeit transparenter.

Loveparade-Katastrophe nicht aufgearbeitet

Bei der Loveparade-Katastrophe kamen 2010 insgesamt 21 Menschen ums Leben. Über 500 Teilnehmer wurden verletzt. 2018 hatte ein Gutachter festgestellt, dass die Loveparade-Katastrophe hätte verhindert werden können. Dennoch wurde das Verfahren gegen sieben Angeklagte eingestellt.

Stand: 13.11.2019, 12:25

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