Trotz Corona: Ruhrfestspiele ziehen positive Bilanz

Besucher in Liegestühlen vor einem Zelt

Trotz Corona: Ruhrfestspiele ziehen positive Bilanz

Die Ruhrfestspiele ziehen trotz Corona eine positive Bilanz. Die Vorstellungen im 75. Festivaljahr liefen teils mit Publikum vor Ort, teils wurden sie im Internet angeboten.

13.000 Zugriffe gab es auf die digitalen Theatervorstellungen. Intendant Olaf Kröck ist erleichtert: "Wir sind wahnsinnig glücklich, dass wir von Anfang an gesagt haben, dass wir uns nicht selber abschaffen wollen und das Festival durchgeführt haben."

Erste Auftritte nach Lockdown

650 Künstlerinnen und Künstler hatten bei den diesjährigen Ruhrfestspielen ihren ersten Auftritt nach einem Jahr Lockdown.

Zugriffe aus 31 Ländern

Das digitale Ruhrfestspielhaus habe dazu geführt, dass es viele kleine private Premierenfeiern gab, bei denen Theaterfans zu mehreren vor dem Monitor saßen.

Auf den kostenpflichtigen Internetstream wurde aus 31 Ländern zugegriffen, in Deutschland reichte das Interesse laut den Veranstaltern von Hamburg bis zum Schwarzwald.

Festival hybrid durchgeführt

"Es ist ein unglaublich schönes Gefühl gewesen, wieder Zuschauerinnen und Zuschauer zu sehen und glückliche Künstler, die vor Publikum spielen können", so der Intendant.

Das Festival stand in diesem Jahr unter dem Motto "Utopie und Unruhe".

Ruhrfestspiele zeigen "Arbeiterinnen"

WDR 3 Mosaik 27.05.2021 04:31 Min. Verfügbar bis 27.05.2022 WDR 3


Stand: 18.06.2021, 11:36