Zwei Polizeibeamte übergeben dem Kleinkind, das zu ersticken drohte, einen Teddybären.

Polizei Hagen rettet Dreijährigem das Leben

Stand: 29.04.2022, 14:48 Uhr

Ein Kleinkind ist am Donnerstag in Hagen in eine lebensbedrohliche Situation gekommen. Eine Polizeistreife kam zufällig vorbei und rettete dem Jungen wohl das Leben.

Die Polizistin und der Polizist waren in ihrem Streifenwagen unterwegs, als sie vor einem Mehrfamilienhaus in der Innenstadt zwei weinende und schreiende Frauen mit einem Kleinkind entdeckten. Eine von ihnen schlug laut Polizei dem Jungen mehrfach auf den Rücken und schob ihre Finger in seinen Rachen. Er hatte etwas verschluckt und drohte zu ersticken.

Mit dem Streifenwagen in die Klinik

Die Polizei brachte den Dreijährigen und die beiden Frauen, seine Mutter und Großmutter, in die nahegelegene Kinderklinik. Auf der Fahrt verschlechterte sich der Zustand des Jungen allerdings zunehmend. Vor Ort angekommen, trug die Polizistin ihn in die Klinik. Dort wurde erkannt: Der Junge hatte sich an einem Kaugummi verschluckt. Durch das schnelle Handeln der Polizei konnte ihm geholfen und sein Leben gerettet werden.

Über dieses Thema berichten wir am 29. April 2022 bei WDR 2 in der Lokalzeit Dortmund.

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