Hagener Polizei löst illegale Feiern auf

Blaulicht auf einem Polizeiwagen bei einem Einsatz in Köln.

Hagener Polizei löst illegale Feiern auf

Gleich in zwei Mehrfamilienhäusern haben sich Menschen zum Feiern getroffen. Wegen zahlreicher Corona-Verstöße griff die Polizei ein und stieß dabei auf Widerstand.

In der Nacht zu Freitag musste die Hagener Polizei gleich zwei Mal zu nicht-coronakonformen und damit illegalen Privatfeiern ausrücken. In der Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses im Stadtteil Wehringhausen feierten am späten Donnerstagabend 30 Personen. Nach Angaben der Polizei reagierten sie unkooperativ und aggressiv auf die Beamten, als die die Party auflösen wollten.

Partygast leistete Widerstand

Ein 36-jähriger Hagener habe die anderen Feiernden immer wieder dazu angestiftet, sich den polizeilichen Maßnahmen zu widersetzen, schreibt die Polizei in einer Pressemitteilung. Er schlug um sich und schubste die Beamten. Der Mann bekam eine Anzeige. Außerdem leitete die Polizei gegen die Partygäste Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung ein.

Trauerfeier einer Großfamilie aufgelöst

Wenige Stunden später wurde die Polizei zu einem Mehrfamilienhaus in der Altenhagener Straße gerufen. Dort hatten sich rund 30 Menschen einer Großfamilie getroffen. Die teilweise alkoholisierten Beteiligten gaben an, dass es in der Familie einen Sterbefall gab und man nun eine Trauerfeier habe. Die Beamten beendeten auch hier die Feier und fertigten zahlreiche Anzeigen wegen Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung an. 

Stand: 09.04.2021, 09:52

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