Polizei Dortmund reagiert auf Ermittlungen gegen rechtsextreme Chats

Das Gebäude des Dortmunder Polizeipräsidium an der Saarlandstarße

Polizei Dortmund reagiert auf Ermittlungen gegen rechtsextreme Chats

Polizeipräsident Gregor Lange sieht bei der Polizei Dortmund kein Problem mit Rechtsextremismus. Er reagiert auf einen Bericht des Landes, wonach es in Dortmund 14 Hinweise auf rechtsextreme Tendenzen gab.

Diese Fälle habe die Dortmunder Polizei selbst dem Land gemeldet, nur sieben hätten sich bestätigt, relativiert der Polizeipräsident. Und die sollen keine Verbindung zur organisierten rechtsextremen Szene haben.

Keine Toleranz gegenüber rechtsextremen Tendenzen

Ein Polizist habe etwa rechtsextreme Musik gehört. Ein anderer war wohl durch rechte Kommentare im Internet aufgefallen. Lange stellt klar, dass die Dortmunder Polizei aufmerksam sei und keine rechtsextremen Tendenzen toleriere. Die Behörde ermittle, wo nötig, intern und das gut. So hätten die Gerichte Maßnahmen wie etwa Entlassungen bislang immer mitgetragen.

Polizeipräsident: Erwarte Eintreten für unsere Verfassung

In Bezug auf das vom Innenministerium NRW aktuell veröffentlichte Landeslagebild zu rechtsextremistischen Tendenzen in der Polizei erklärt der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange heute: "Ich erwarte von allen meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dass sie jederzeit aktiv für die Ziele und Werte unserer Verfassung eintreten. Für rechtsextremistisches Gedankengut, Antisemitismus und Rassismus ist in unseren Reihen bei der Polizei Dortmund kein Platz!"

Stand: 12.03.2021, 16:02