Olympia-Dorf über A40: Essen verschiebt Pläne auf 2036

Modellzeichnung eines möglichen Olympiadorfs über der A40 in Essen

Olympia-Dorf über A40: Essen verschiebt Pläne auf 2036

Die Städte in der Rhein-Ruhr-Region halten weiter an einer Bewerbung für die Olympischen Spiele fest. Allerdings nicht wie geplant für das Jahr 2032, sondern für 2036.

Die Stadt Essen hat am Dienstag eine Machbarkeitsstudie für das geplante Olympische Dorf über der A40 vorgestellt. Es soll für die Olympischen Spiele im Jahr 2036 gebaut werden.

"Wir wollen die Olympischen Spiele hier in die Region bringen", erklärte Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen. Da allerdings viel dafür spreche, dass die Olympischen Spiele 2032 in Australien stattfinden, seien die Jahre 2036 oder 2040 die nächsten Optionen.

Tausende sollen in Häusern auf A40-Deckel wohnen

Die Idee scheint ambitioniert: Auf einem Deckel über der vielbefahrenen Autobahn 40 soll das Olympische Dorf entstehen. Unten fahren Autos, oben wohnen die knapp 15.000 Athleten und Betreuer in modernen Häusern mit fünf Stockwerken. Dazwischen ein großzügiger Park mit Einkaufszentrum.

Sollte das Olympische Komitee die Bewerbung der Rhein-Ruhr-Region nicht unterstützen, will die Stadt Essen versuchen, zumindest einen Teil der Baupläne über der A40 alleine zu realisieren.

Stand: 04.05.2021, 16:22