Ein Schild, auf dem "Lageplan Landesstelle Unna-Massen steht"

Was wird aus der Erstaufnahmestelle?

Pläne für die Landesstelle in Unna-Massen

Stand: 28.12.2021, 15:31 Uhr

Die Landesstelle für Aussiedler, Zuwanderer und ausländische Flüchtlinge in Unna-Massen wird 70 Jahre alt. Seit der Schließung im Jahre 2009 stehen viele Gebäude und Wohnungen in der Ortschaft leer. Das soll sich aber schnellstmöglich ändern.

Für rund zwei Millionen Menschen war die Landesstelle in Unna-Massen ein Ort der Ankunft. Flüchtlinge, Umsiedler, Aussiedler – sie alle konnten dort für ein paar Tage oder Wochen unterkommen.

Und die Menschen lebten nicht in Notunterkünften, sondern in richtigen Wohnungen. "Das war schon ein kleines Dorf", sagt Jürgen Kraska , der 20 Jahre lang Leiter der Landesstelle war.

Viele Eigentümer in Unna-Massen

Doch das Dorf steht seit der Schließung der Landesstelle zu großen Teilen leer. Die Stadt Unna will sich dem Problem annehmen. Sie braucht mehr Wohnungen, vor allem günstige.

Das Dorf hat allerdings viele Eigentümer: Neben der Stadt besitzen dort auch Bund und Land einige Wohnungen und Gebäude. Die zeigen wenig Engagement, die Wohnungen zu belegen oder zu verkaufen. Und die Stadt kann es nicht kaufen, ihr fehlt das Geld.

Hochschule will wachsen

Gleichzeitig möchte die private Hochschule für angewandtes Management in Unna-Massen weiter wachsen und mehr Studierende in die Stadt locken. Wohnraum hat die Schule schon gekauft. Für die jungen Leute fehlt aber noch das richtige Umfeld.

Um alle Interessen abzudecken, suchen die Beteiligten bereits seit Monaten nach einer gemeinsamen Lösung. Eine Möglichkeit ist ein Nebeneinander von Bildung und Wohnen.

Was wird aus Unna-Massen?

WDR 5 Westblick - aktuell 07.12.2021 03:59 Min. Verfügbar bis 07.12.2022 WDR 5 Von Kay Bandermann


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