Pläne für A40-Brücke liegen aus: Drohen Klagen?

Unbefahrene Autobrücke über Fluss

Pläne für A40-Brücke liegen aus: Drohen Klagen?

  • Pläne für A40-Brücke zwei Wochen öffentlich
  • Danach können Beschwerden eingereicht werden
  • Gerichtsverfahren würden den Baubeginn verzögern

Die Pläne für den Neubau der A40-Rheinbrücke in Duisburg-Neuenkamp liegen von Dienstag (22.01.2019) an aus. Wie schnell der Bau beginnen kann, hängt davon ab, ob gegen die Pläne geklagt wird.

Klagen könnten Baubeginn verzögern

Zwei Wochen lang liegen die Pläne unter anderem im Stadthaus Duisburg und den Rathäusern Mönchengladbach-Rheydt und Kamp Lintfort aus. Danach können Anwohner oder Gewerbetreibende gegen die Pläne klagen.

Ein oder mehrere Gerichtsverfahren könnten dafür sorgen, dass der Baubeginn sich verzögert.

Neubau der A40-Brücke notwendig

Die Rheinbrücke in Duisburg-Neuenkamp muss neu gebaut werden, weil die Stahlträger Risse haben. Zurzeit sind zwei der sechs Fahrstreifen gesperrt, außerdem werden Lkw kurz vor der Bücke gewogen. Fahrzeuge über vierzig Tonnen dürfen die Brücke nicht überqueren.

Stand: 22.01.2019, 06:56

Kommentare zum Thema

1 Kommentar

  • 1 Juchtenkäfer 22.01.2019, 22:36 Uhr

    Selbstverständlich wird es Klagen geben - BUND und DUH werden schon eine Hamsterpopulation oder eine schützenswerte Brennesselansiedlung als Vorwand finden, um sich mal wieder zu profilieren. Dazu dann noch der ein oder andere kürzlich in die Nähe gezogene Anwohner, dern den Autolärm abgeschafft wünscht. Ich schätze unseren Rechtsstaat, der auch für Behörden und Ämter gilt. Aber die Klagewellen und Verzögerungen bei allen überfälligen und dringend erforderlichen Infrastrukturmaßnahmen - ob Erneuerung der Autobahnbrücken oder zusätzliche Gütergleise - tragen zum Verkehrsinfakt bei. Und nachher will es keiner gewesen sein.

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