Peter Altmaier hat die Klinik in Dortmund verlassen

Peter Altmaier hat die Klinik in Dortmund verlassen

  • Altmaier aus Dortmunder Krankenhaus entlassen
  • Genesung dauert noch Tage
  • Altmaier hatte sich bei Sturz das Nasenbein gebrochen

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat nach seinem Sturz in Dortmund das Krankenhaus verlassen. Es gehe ihm den Umständen entsprechend gut, er werde noch einige Tage der Genesung benötigen, teilte das Ministerium am Mittwoch (30.01.2019) mit.

Dank an die Ärzte

Der CDU-Politiker habe sich noch einmal ausdrücklich bei den Ärzten und Sanitätern vor Ort für die "hervorragende Versorgung" bedankt und danke ebenso für die vielen Genesungswünsche. Wie Regierungssprecher Steffen Seibert sagte, fliegt Altmaier nicht wie geplant am Donnerstag (31.10.2019) mit Kanzlerin Angela Merkel nach Indien.

Altmaier erlitt Nasenbeinbruch

Bei seinem schweren Sturz von der Bühne auf dem Digital-Gipfel in Dortmund am Dienstag (29.10.2019) hatte der Minister einen Nasenbeinbruch und Schürfwunden erlitten.

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Sturz nach Rede

Ministerpräsident Armin Laschet, CDU und Bundeswirtschaftminister Peter Altemier, CDU, bei der offiziellen Eröffnung des Digital Gipfels in Dortmund

Armin Laschet und Altmaier in Dortmund

Der 61-Jährige war am Dienstagmorgen nach einer Rede von der Bühne gestürzt. Ein Arzt aus dem Publikum leistete Erste Hilfe, bis die Rettungssanitäter eintrafen. Altmaier war zunächst bewusstlos, kam aber noch vor Ort wieder zu sich. Mit einem Rettungswagen wurde er ins Krankenhaus gebracht. Nach einer halben Stunde Unterbrechung wurde der Digital-Gipfel fortgesetzt.

"Uns allen stockte der Atem", schilderte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet die dramatischen Minuten. Er hatte vor Altmaier im Forum A der Messehalle geredet. "Gut, dass sofort ein Arzt und Medizinprofessor bei ihm war." CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer wünschte Altmaier "gute Besserung" und dass er "schnell wieder auf die Beine" komme.

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Merkel informiert sich über digitale Projekte

Die Bundeskanzlerin steht, umrahmt von mehreren Männern, vor dem Modell einer Stadt

Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Digital-Gipfel in Dortmund

Merkel traf am Dienstagnachmittag beim Digital-Gipfel in Dortmund ein. Die Bundeskanzlerin informierte sich im Rahmen eines kleinen Rundgangs bei Unternehmen aus der Wissenschaft über digitale Projekte. Unter anderem ließ sie sich am Stand des Fraunhofer-Instituts über autonome High-Speed-Fahrzeuge informieren, die sich im Schwarm selbst organisieren.

In ihrer anschließenden Rede lobte die Bundeskanzlerin Dortmund als Standort für den Gipfel: "Wir sind hier in Dortmund in einer Region, die Wandel kennt. Aus hunderttausenden von Kohlekumpels sind hunderttausende von Studentinnen und Studenten geworden. Und so weiß diese Stadt, was Wandel bedeutet, und deshalb ist sie ein guter Standort für unseren diesjährigen Digital-Gipfel."

Beschleunigung beim Ausbau digitaler Infrastruktur

In ihrer Rede ging die Bundeskanzlerin auch auf den Netzausbau ein: "Wir müssen versuchen, die weißen Flecken so auszumerzen, dass nur noch ganz kleine bleiben, auch wenn das nicht ganz einfach ist." Zudem brauche man Beschleunigung: "900 Tage Genehmigungsverfahren für einen Funkmasten gehen einfach nicht, wenn man die digitale Infrastruktur ausbauen möchte."

Neben den technischen Voraussetzungen warb Merkel auch dafür, dass "unsere Grundregeln wie Humanität und Würde des Menschen" ins Digitale Zeiltalter übertragen werden. Zum Abschluss gab die Kanzlerin noch den Ort des Digital-Gipfels 2020 bekannt. Im kommenden Jahr wird die Veranstaltung in Jena stattfinden.

Hunderte Experten haben auf dem Digital-Gipfel über Themen wie Digitale Plattformen, Breitbandausbau und Künstliche Intelligenz gesprochen.

Stand: 30.10.2019, 15:53