NRW-Projekte für Deutschen Fahrradpreis nominiert

Fahrradfahrer unterwegs auf Radweg

NRW-Projekte für Deutschen Fahrradpreis nominiert

  • Vier Projekte aus NRW nominiert
  • Stadt Oberhausen, RVR und Kölner Initiativen
  • Preisverleihung am 13. Mai

Eine Jury hat vier Projekte aus NRW für den Deutschen Fahrradpreis 2019 nominiert. Der Preis wird unter anderem vom Bundesverkehrsministerium verliehen. Insgesamt gibt es neun Nominierte in den Kategorien "Infrastruktur", "Service" und "Kommunikation". Die Verleihung findet am13. Mai in Dresden statt.

Grüne Welle in Oberhausen

Es tritt zum Beispiel die Stadt Oberhausen mit ihrem Projekt "Radwelle" an. An mehreren Ampeln in der Stadt werden Fahrradfahrer automatisch erkannt und dadurch eine grüne Welle für sie ausgelöst.

Ebenfalls in der Kategorie "Infrastruktur" ist der Regionalverband Ruhr nominiert. Die Jury hat das Ziel überzeugt, das Radwegenetz im Ruhrgebiet weiter auszubauen und zu verbessern. Dafür wird derzeit ein Bedarfsplan gemeinsam mit 53 Kommunen erarbeitet.

Zwei Kölner Projekte dabei

Aus Köln ist eine Initiative in der Kategorie "Kommunikation" im Rennen um den Deutschen Fahrradpreis. Sie setzt sich dafür ein, dass die Kölner Ringe fahrradfreundlich werden und fordert einen breiten Radweg. An einigen Stellen hat sie bereits ein Tempolimit von 30 km/h erreicht.

Auch im Bereich "Service" hat es ein Kölner Projekt ins Finale geschafft. Das Lastenrad-Verleihsystem "Kasimir" stellt kostenlos Lastenräder zur Verfügung. Mittlerweile hat sich das System bundesweit ausgebreitet.

Mehr Sicherheit für Fahrradfahrer

WDR 5 Profit - aktuell 28.08.2018 03:56 Min. WDR 5

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Stand: 19.03.2019, 15:23