Ruhrverband senkt den Flusspegel

Eine Totale über die Möhnetalsperre und einem Stausee

Ruhrverband senkt den Flusspegel

  • Fallender Wasserstand in den Talsperren
  • Ruhrverband darf Flusspegel senken
  • Einsparungen erhalten Trinkwasservorrat

Der Ruhrverband hat am Dienstag (06.11.2018) den Wasserzufluss in die Ruhr verringert. Damit soll die Trinkwasserversorgung von rund 4,6 Millionen Menschen trotz zu wenig Regen aufrechterhalten werden. Ohne zusätzliches Wasser aus den Talsperren wäre das Flussbett wegen der anhaltenden Trockenheit bereits ausgetrocknet.

Ruhrtalsperren leisten Höchstarbeit

Die Talsperren fassen insgesamt nur noch 47 Prozent ihrer maximalen Vorratsmenge. Um den Wasserschatz zu schonen, hat das NRW-Umweltministerium dem Antrag auf Absenkung der Mindestwasserführung zugestimmt.

Durch die Maßnahme sollen 164.000 Kubikmeter Wasser pro Tag eingespart werden. Im Ruhreinzugsgebiet sind von Februar bis Oktober 40 Prozent weniger Niederschlag als im langjährigen Durchschnitt gefallen.

Niedrigster Pegelstand seit 1976

Schon in der vergangenen Woche ist im Sauerland die Wasserzufuhr in die Ruhr reduziert worden. Auf die Wasserversorgung aus der Ruhr wie zum Beispiel in Essen habe das keinen Einfluss. Und die Versorgung derer, die Wasser aus den Talsperren beziehen, sei ebenfalls sicher, selbst wenn es bis Ende des Jahres nicht mehr regnen sollte. Die Talsperren sind zum Teil nur noch zu einem Drittel gefüllt. So niedrig waren die Pegel zuletzt 1976.

Stand: 06.11.2018, 14:24

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