Terror und Amok: Neues Trainingszentrum für Polizei

Polizisten proben in Bochum Anschlagsszenarien

Terror und Amok: Neues Trainingszentrum für Polizei

  • Training in nachgebautem Stadtteil
  • Anschlagsszenarien sollen geprobt werden
  • Zentrum für mehrere Polizeipräsidien im Ruhrgebiet

In Bochum werden ab jetzt besondere Einsatzszenarien der Polizei in einem neuen Trainingszentrum geprobt. NRW-Innenminister Herbert Reul hat das Zentrum am Freitagvormittag (12.04.2019) eingeweiht.

Die neue Trainingsstätte befindet sich in einem ehemaligen Baumarkt im Stadtteil Langendreer. Dort sollen Bedrohungen wie Amokläufe und Terroranschläge geprobt werden. Dafür gibt es zum Beispiel ein nachgebautes Stadtviertel im Trainingszentrum.

Nicht nur Bochumer trainieren

Die Polizei möchte die Beamten der Ruhrgebiets-Präsidien vor allem auf Anschlagsszenarien vorbereiten. Denn bis Spezialeinheiten eintreffen, ist zunächst die örtliche Polizei zuständig.

Das Trainingszentrum können die Polizeipräsidien Essen/Mülheim an der Ruhr, Bochum, Gelsenkirchen, Oberhausen und Recklinghausen nutzen.

Stand: 12.04.2019, 11:51