Oberhausen: Erste Stadt nutzt neues Jobticket

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Oberhausen: Erste Stadt nutzt neues Jobticket

  • Oberhausen hat erstes Unternehmen für Projekt gefunden
  • Arbeitgeber übernehmen einen Teil der Kosten für Tickets
  • VRR sucht weitere Unternehmen die mitmachen

Der Verkehrsverband Rhein-Ruhr (VRR) testet derzeit ein neues Jobticket. Seit Januar bieten acht Verkehrsunternehmen des VRR dieses Ticket an. Die Stoag in Oberhausen hat nun den ersten Arbeitgeber in NRW gefunden, der einen Teil der Kosten für die Monatskarte der Arbeitnehmer übernimmt.

Mitarbeiter der Stadtverwaltung können das Angebot seit Montag (01.04.2019) nutzen. Alle anderen Verkehrsunternehmen, darunter auch die Bogestra und die Rheinbahn suchen noch nach Firmen, die sich an dem Projekt beteiligen. Es gäbe auch schon Verhandlungen mit weiteren Städten, bestätigt der VRR.

Arbeitgeber entscheiden selber

Das neue Jobticket ist günstiger als das herkömmliche Ticket2000, bei dem es bereits einen Mengenrabatt für Unternehmen ab 30 Abonnenten gibt. Wie viel die Arbeitgeber zusätzlich dazusteuern, ist unterschiedlich. Zwei verschiedene Sparvarianten stehen zur Auswahl.

Insgesamt können dadurch Ersparnisse von bis zu 50 Prozent erzielt werden. Das Jobticket ist ein zusätzliches Angebot, um noch mehr Menschen vom Auto auf Busse und Bahnen umsteigen zu lassen.

Stand: 04.04.2019, 09:46

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