Duisburger Hafen baut riesiges Containerterminal

Container im Duisburger Hafen

Duisburger Hafen baut riesiges Containerterminal

  • Hafen reagiert auf zurückgehenden Kohleumschlag
  • Kohleinsel wird zu Containerterminal
  • Bis zu 100 Güterzüge wöchentlich nach China

Im Duisburger Hafen soll in den kommenden Jahren ein riesiges neues Containerterminal entstehen. Das hat die Duisburger Hafen AG am Mittwoch (23.10.2019) angekündigt. Schon im Jahr 2022 solle "das größte Containerterminal im europäischen Hinterland" in Betrieb gehen – auf einer Fläche von rund 35 Fußballfeldern. Kosten: 100 Million Euro.

Kohleinsel geht vom Markt

Das "Duisburg Gateway Terminal" werde auf der bisher als Kohleinsel genutzten Fläche errichtet, so die Gesellschaft. "Damit reagiert duisport auf den infolge der Energiewende stark zurückgehenden Kohleumschlag und nutzt die Kohleinsel zukünftig insbesondere für die Abwicklung des boomenden Chinahandels." Die Kohleinsel nehme man ab 2020 vom Markt.

Neue Seidenstraße - die Chance für Ruhrgebiet

WDR 5 Profit - Topthemen aus der Wirtschaft 01.10.2019 03:02 Min. Verfügbar bis 30.09.2020 WDR 5

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Der Duisburger Hafen ist Start- und Endpunkt der "Neuen Seidenstraße" und gilt deshalb als wichtiger Standort für den Handel mit China. Derzeit machen sich von Duisburg aus bis zu 40 Güterzüge wöchentlich auf den Weg nach Fernost.

Mit dem neuen Terminal werde man die Kapazitäten auf wöchentlich 100 Züge erhöhen. "Damit festigen wir unsere Spitzenposition im Chinahandel, schaffen Arbeitsplätze und stärken NRW als wichtigsten Logistikstandort Europas", so duisport Vorstandsvorsitzender Erich Staake.

Stand: 23.10.2019, 14:56

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