Neue Umweltspur in Essen sorgt für Verwirrung

Polizeikontrolle auf der Umweltspur in Essen

Neue Umweltspur in Essen sorgt für Verwirrung

Von Dirk Groß-Langenhoff

Sowohl bei Auto- als auch bei Radfahrern sorgt die neue Umweltspur in Essen für Verwirrung. In Richtung Süden endet sie für Radfahrer im Nichts.

Die Essener Polizei führt deswegen auf der Schützenbahn seit Einrichtung der neuen Umweltspur vermehrt Kontrollen durch. Denn viele Autofahrer, die von der Alfredistraße rechts auf die Schützenbahn abbiegen, übersehen offenbar die Schilder der Umweltspur. Denn auf ihr dürfen nur Busse und Fahrräder fahren.

Autofahrer, die in Richtung Viehofer Platz fahren möchten, müssten eigentlich zunächst links abbiegen und am Varnhorstkreisel wenden, um dann in den City-Tunnel unter der Rathauspassage zu fahren. Vielen ist das offenbar zu umständlich. Die Polizei will dort auch weiterhin kontrollieren, um auf die neue Verkehrssituation hinzuweisen.

Umweltspur endet für Radfahrer auf dreispuriger Straße

Die neue Umweltspur sorgt aber auch bei Radfahrern für Irritationen. In Richtung Süden endet die Umweltspur abrupt am Varnhorstkreisel. Eine Beschilderung, wo es für Radfahrer weitergeht, fehlt.

Laut Straßenverkehrsordnung müssten Radfahrer eigentlich auf der dreispurigen Straße durch den Tunnel unter dem Hauptbahnhof entlang fahren. Ob dies zu mehr Radverkehr führen wird - wie von der Stadt erhofft, darf bezweifelt werden.

Stand: 03.11.2020, 15:37

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