Drei neue Mülldeponien im Ruhrgebiet geplant

LKW lädt Bauschutt ab

Drei neue Mülldeponien im Ruhrgebiet geplant

Von Jürgen Kleinschnittger

  • Abfallentsorger befürchtet Mangel an Mülldeponien
  • Bauschutt soll auf Halden gelagert werden
  • Bürger können Fragen und Beschwerden einreichen

Im Ruhrgebiet soll es bald drei neue Mülldeponien geben. Das hat der Abfallentsorger AGR am Mittwoch (24.10.2018) bekannt gegeben.

"NRW benötigt dringend weitere Deponien", sagte der Chef der Abfallgesellschaft Ruhrgebiet, Joachim Ronge. Grund ist, dass Halden nur für eine begrenzte Zeit betrieben werden können. Irgendwann sind sie zu hoch oder zu breit. Dann müssen neue Deponien genutzt werden.

Die jetzigen Deponien im Ruhrgebiet können noch höchstens weitere sieben Jahre genutzt werden. Daher braucht es jetzt neue Standorte, erklärt die AGR.

Deponie für Bauschutt

Geplant sind Deponien auf Halden in Duisburg, Marl und Dorsten. Die Halden gehören der RAG. Dort sollen keine Mülldeponien für Hausmüll entstehen, sondern für Materialien wie Bauschutt und Schotter.

An den Standorten gibt es bereits Widerstand der Anwohnerinnen und Anwohner. Sie können ihre Bedenken auch online einbringen.

Stand: 24.10.2018, 11:38