Neue Zentrale soll Grubenwasser überwachen

Grundsteinlegung für Grubenwasser-Zentrale

Neue Zentrale soll Grubenwasser überwachen

  • Grundsteinlegung für neue technische Zentrale
  • Grubenwasser soll von dort besser überwacht werden
  • Grundwasser muss geschützt werden

Die RAG hat am Donnerstag (16.11.2017) in Herne den Grundstein für eine neue technische Zentrale gelegt. Von dort aus soll künftig das Grubenwasser der Zechen im Ruhrgebiet, Saarland und Ibbenbüren überwacht werden. Es geht um Zechen, die noch aktiv, aber bereits geschlossen sind.

Leitzentrale soll 2019 fertig sein

Bisher gibt es verschiedene Standorte zur sogenannten Wasserhaltung, an denen jeweils das Grubenwasser auch kontrolliert wird: zum Beispiel in Bochum an der Ruhr oder auf Zeche Zollverein in Essen. Die Bottroper Zeche Prosper-Haniel, die letzte noch aktive Zeche im Ruhrgebiet, hat ebenfalls eine eigene Wasserhaltung.

Das neue Gebäude zur Überwachung von Grubenwasser

Das neue Gebäude zur Überwachung von Grubenwasser

Bis 2019 entsteht in Herne, auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Pluto, das neue Kontrollzentrum, von dem aus alle Pumpen überwacht werden. Die RAG sammelt und reinigt nämlich das Grubenwasser und pumpt es über so genannte Wasserhaltungsstandorte kontrolliert in den Rhein. Geschieht das nicht, droht Hochwasser.

Bürgerinfo über neue Aufgaben der RAG

Die neue Leitwarte muss gewährleisten, dass verunreinigtes Grubenwasser nicht mit dem Grundwasser in Kontakt kommt. Außerdem entsteht in der neuen Leitwarte für Bürger eine Art Info-Zentrum rund um die neuen Aufgaben der Ruhrkohle.

Stand: 17.11.2017, 12:45