Kampagne der Stadt Bochum fordert respektvollen Umgang

Aufsteller wirbt für mehr Respekt in städtischen Einrichtungen

Kampagne der Stadt Bochum fordert respektvollen Umgang

  • Immer mehr Übergriffe auf städtische Mitarbeiter
  • Kampagne "Respekt, bitte!" will früh ansetzen
  • Zusätzlich auch erhöhte Sicherheitsvorkehrungen

In Bochum soll die Kampagne "Respekt, bitte!" zukünftig für einen respektvolleren Umgang zwischen städtischen Mitarbeitern und Bürgerinnen und Bürgern sorgen. Bei einem offiziellen Termin im Technischen Rathaus hat Oberbürgermeister Thomas Eiskirch die Kampagne am Donnerstag (15.08.2019) vorgestellt.

Verbale Attacken oder Übergriffe auf Mitarbeiter - immer wieder ist das an der Tagesordnung in städtischen Einrichtungen wie Bürgerbüros, im Jobcenter oder dem Straßenverkehrsamt. Oberbürgermeister Thomas Eiskirch wirbt deshalb für mehr Respekt - nicht nur von Seiten der Bürger.

Neben Kampagne auch erhöhte Sicherheitsvorkehrungen

Auch an die Beschäftigten der Stadt Bochum soll die neue Kampagne ein Appell sein. In allen Ämtern, in denen es Kundenkontakt gibt, sollen zu diesem Zweck Plakate mit dem Slogan "Respekt, bitte" installiert werden. Auch mehrsprachige Texte gegen Gewalt liegen in den Ämtern aus.

Man wolle früh ansetzen, damit es gar nicht erst zu Beleidigungen oder Handgreiflichkeiten kommt, so die Intention der Stadt. Zusätzlich zu der Kampagne reagiert die Stadt auch mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz der rund 6.000 städtischen Mitarbeiter.

Neben einem IT-gesteuerten Alarmsystem werden an manchen Standorten auch mehr Sicherheitskräfte eingesetzt. Außerdem gibt es mehr Zugangskontrollen. Neben Bochum wirbt auch Herne mit einer Kampagne für einen angenehmeren Umgang.

So oft werden Kommunalpolitiker angegriffen Hart aber fair 01.07.2019 00:46 Min. Verfügbar bis 01.07.2020 Das Erste

Stand: 15.08.2019, 16:14

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