Neue Details nach brutalem Einbruch in Bochum

Symbolbild: Einbrecher, der durch eine Tür geht

Neue Details nach brutalem Einbruch in Bochum

Von Dirk Groß-Langenhoff

  • Mordkommission auf knapp 20 Mitarbeiter aufgestockt
  • Hauseigentümer erstickt gefesselt am Boden
  • Polizei hofft auf weitere Zeugenhinweise

Nach einem Einbruch in Bochum, bei dem der 68-jährige Hauseigentümer getötet wurde, ist die Mordkommission am Mittwoch (06.02.2019) auf knapp 20 Beamte aufgestockt worden. Aus der Bevölkerung sind viele Hinweise eingegangen, die jetzt zur Aufklärung des Falls beitragen könnten.

Polizei bittet Bevölkerung um Hilfe

Unklar ist noch, wann genau die Einbrecher sich Zugang zum Haus in Bochum-Hordel verschafft haben. Als der 68-jährige Hauseigentümer mit seiner 71-jährigen Lebensgefährtin am Montagnachmittag (04.02.2019) nach Hause kam, wurden beide von den Einbrechern überwältigt. Der Mann wurde gefesselt, seine Partnerin mit Kleidungsstücken zugedeckt.

Die Einbrecher ließen sich rund zwei Stunden Zeit, um das Haus in aller Ruhe nach Wertgegenständen abzusuchen. Erst als die 71-jährige gehbehinderte Frau keine Geräusche mehr hörte, traute sie sich die Polizei zu rufen. Ihr Partner erstickte. Die Polizei konnte nur noch seinen Tod feststellen.

Stand: 06.02.2019, 14:35