Neue Super-Kameras für Essener Problemviertel?

Überwachungskameras auf der Security Messe in Essen

Neue Super-Kameras für Essener Problemviertel?

  • Stadt denkt über neue Videobeobachtung nach
  • Computer reagieren auf Schlagen oder Treten
  • Polizei wird automatisch alarmiert

Vertreter der Stadt Essen informieren sich am Donnerstag (21.03.2019) in Mannheim über besondere Videokameras mit künstlicher Intelligenz. Ein Computerprogramm wertet Kamerabilder von öffentlichen Orten aus und gibt die Informationen an die Polizei weiter. Wenn die Kameras geeignet erscheinen, soll geprüft werden, ob sie in der nördlichen Fußgängerzone installiert werden können.

Computer reagieren auf Schlagen oder Treten

Die Besonderheit: Das Gerät verpixelt Gesichter automatisch, reagiert aber auf bestimmte Verhaltensmuster der Passanten. Wenn Aktionen wie Schlagen, Treten oder Hinfallen erfolgen, wird ein Beamter im Führungs- und Lagezentrum alarmiert und entscheidet, ob ein Einsatz nötig ist.

Stadt will System prüfen

Seit Anfang Dezember wird das europaweit einzigartige Pilotprojekt in Mannheim getestet. Bevor es dazu kommt, müsse laut Stadt Essen aber erst geprüft werden, ob es rechtlich möglich ist, ein solches System zu installieren. Es gehe dabei auch um den Datenschutz. Aber auch auf politischer Ebene habe man noch nicht entschieden, ob man eine solche Ausweitung im Sicherheitsbereich haben wolle, so Ordnungsdezernent Christian Kromberg.

Stand: 21.03.2019, 11:25

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