Frau tot in Lüner Wohnung - Sohn in Forensik

Polizeiwagen mit Blaulicht

Frau tot in Lüner Wohnung - Sohn in Forensik

  • Frau verblutete nach Messerstichen
  • Sohn unter Tatverdacht
  • Motiv ist unklar
  • Sohn in Forensik untergebracht

Nach einem Anruf des Sohnes haben Einsatzkräfte dessen Mutter verblutet in ihrer Wohnung in Lünen gefunden. Der 21-Jährige hatte sich bei der Polizei telefonisch gemeldet. Er gab an, seine Mutter getötet zu haben, sagte der zuständige Dortmunder Staatsanwalt Felix Giesenregen am Freitag (06.12.2019). Am Montag (09.12.2019) gab die Staatsanwaltschaf bekannt, dass der Beschuldigte vorläufig in einer Forensik in Schleswig-Holstein untergebracht wurde.

Festnahme in Neumünster

Der junge Mann wurde in Neumünster festgenommen. Bisher sei er noch nicht polizeilich in Erscheinung getreten. Es gebe Anhaltspunkte für eine psychische Erkrankung des mutmaßlichen Täters, das Motiv sei aber noch unklar, sagte Giesenregen am Freitag.

Messerstiche in Kopf und Hals

Die Tat soll sich zwischen Donnerstagabend (05.12.2019) und Freitagmorgen (06.12.2019) ereignet haben, während der Mann der Toten und Vater des mutmaßlichen Täters auf Nachtschicht war. Laut Obduktion starb die 53-Jährige durch Messerstiche im Kopf- und Halsbereich.

Was besonders war: Der Tatverdächtige hatte bei der Polizei in Neumünster (Schleswig-Holstein) angerufen. Welchen Bezug der Sohn zu Neumünster habe, war zunächst nicht bekannt. Giesenregen sprach von einigen Merkwürdigkeiten in dem Fall. Eine Mordkommission ermittelt.

Stand: 09.12.2019, 18:33