Vergewaltigungsfall: Mülheim prüft Rückführung

Spielplatz in der Nähe des Ortes, an dem eine junge Frau Opfer eines Sexualdelikts wurde (08.07.2019)

Vergewaltigungsfall: Mülheim prüft Rückführung

  • Stadt prüft Rückführung
  • Familien müssen Arbeit nachweisen
  • Enge Betreuung durch das Jugendamt

Nach der Vergewaltigung einer 18-Jährigen durch fünf Kinder und Jugendliche wird geprüft, ob die Rückführung der betroffenen Familien in ihr Herkunftsland Bulgarien möglich ist. Das hat die Stadt Mülheim am Donnerstag (11.07.2019) bekanntgegeben.

Die Familien leben seit mehreren Jahren in Deutschland. Nach EU-Recht ist eine Ausweisung nur möglich, wenn den Familien nachgewiesen werden kann, dass sie dauerhaft kein eigenes Einkommen haben und diesbezüglich keine Bemühung ersichtlich ist. Die Familien müssen nun Belege erbringen. Wie lange die Prüfung dauern wird, ist unbekannt.

Laut der Stadt Mülheim stehen mittlerweile alle Familien in engem Kontakt mit dem Jugendamt. Zwei der fünf Jungen sind erst zwölf Jahre alt und damit strafunmündig.

Stand: 11.07.2019, 16:46