Hund in Ruhr geworfen: Polizei ermittelt Täter

Mann wirft Hund von Brücke

Hund in Ruhr geworfen: Polizei ermittelt Täter

  • Hund von Brücke in die Ruhr geworfen
  • Polizei ermittelt mutmaßlichen Täter
  • "Emotionale Fahndung"
  • Hund hat vor Wurf noch gelebt

Die Polizei hat am Dienstag (08.01.2019) einen 58-jährigen Mülheimer vorläufig festgenommen, der seinen Hund von der Schlossbrücke in die Ruhr geworfen haben soll. Die Hündin soll zu diesem Zeitpunkt noch gelebt haben.

Das Veterinäramt Krefeld hat am Dienstag (29.01.2019) festgestellt, dass die Leber des Tieres gerissen war. Das sei möglicherweise beim Aufprall auf das Wasser geschehen und habe zum Tod der Hündin geführt.

Das Tier war am 29.12.2018 abends tot am Ufer der Ruhr gefunden worden. Zwei Zeuginnen hatten zuvor einen Mann beobachtet, der sich mit seinem Hund auf der Brücke befand. Plötzlich habe der Mann den Hund genommen und über das Geländer in die Ruhr geworfen.

Polizei spricht von "emotionaler Fahndung"

Durch die vielen Hinweise aus der Bevölkerung und intensive Ermittlungsarbeit habe man nun den 58-Jährigen ermittelt, heißt es von der Polizei. Sie bedankt sich in einer Mitteilung bei allen, die bei der sehr "emotionalen Fahndung" geholfen haben. Da der Fall aber in den sozialen Medien eine große Resonanz hatte und sich nicht alle Kommentare im zulässigen Rahmen bewegt hätten, wolle man zum Täter keine weiteren Angaben machen.

Stand: 29.01.2019, 17:31