Vision für ein Olympisches Dorf in Essen

Moderne Häuserzeile mit spielenden Kindern auf einer Wiese

Vision für ein Olympisches Dorf in Essen

Von Denise Friese

  • Entwürfe für das Olympiadorf jetzt ausgestellt
  • Platz für 16.000 Sportler
  • Das Modell haben Studierende der TU Dortmund entwickelt

Sollten die Olympischen Sommerspiele 2032 in der Rhein-Ruhr-Region stattfinden, könnten die Sportler in Essen wohnen, so will es die Stadt. Es gibt sogar schon Entwürfe für ein Olympisches Dorf.

Ein "Stadtquartier der Zukunft", nannte der Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen sie bei der Eröffnung der Ausstellung am Nachmittag (04.06.2020) im Rathaus. Er möchte gern, dass das Olympische Dorf mitten im Ruhrgebiet entsteht, sollten die Olympischen Sommerspiele tatsächlich 2032 hier stattfinden.

Essen biete viele Vorteile

Schon geografisch komme Essen als möglicher Standort infrage, da das Olympische Dorf im Zentrum der Sportstätten liegen müsse. Genug Platz gibt es aus Sicht der Stadt zum Beispiel auf dem geplanten Projektgebiet Freiheit Emscher im Essener Norden.

Das Olympische Dorf soll Platz für mindestens 16.000 Athleten bieten. Ebenso wichtig sind laut Rhein Ruhr City-Initiative die Pläne für eine Nutzung des Dorfes auch nach den Olympischen Spielen - auch das sei gegeben.

Entwürfe von der TU Dortmund

Bei der Vision des Olympischen Dorfes hat die Stadt Essen die TU Dortmund um Hilfe gebeten. Studierende des Faches Raumplanung haben die Modellstadt entworfen. Die Entwürfe sind noch bis zum 17. Juni im Essener Rathaus zu sehen.

Ob Deutschland sich für die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele 2032 bewerben wird, will der Deutsche Olympische Sportbund Ende des Jahres 2020 entscheiden. Die Olympischen Spiele würden dann in 14 Städten im Raum Rhein-Ruhr stattfinden.

Stand: 04.06.2020, 20:10

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