Missbrauch: Priester wieder im Ruhrbistum

Betende Hände mit Rosenkranz

Missbrauch: Priester wieder im Ruhrbistum

  • Priester wurde in Essen geweiht
  • Gehört dem Ruhrbistum an
  • Auflagen: Kein Kontakt mit Kindern

Das Ruhrbistum hat einen wegen Missbrauchs verurteilten Priester wieder unter seine Aufsicht gestellt. Das haben die Bistümer vereinbart.

Bereits im Mai ist er von München zurück nach Essen gezogen. Das musste er, denn der Priester wurde damals in Essen geweiht und gehört deshalb bis heute dem Ruhrbistum an.

Päpstliches Geheimnis gelockert: "Entscheidender Fortschritt"

WDR 5 Morgenecho - Interview 18.12.2019 04:56 Min. Verfügbar bis 17.12.2020 WDR 5

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Auflagen werden kontrolliert

Der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck hat in der Vergangenheit Auflagen gegen den beschuldigten Priester verhängt. Die wird er jetzt wieder selbst kontrollieren.

Dazu gehört zum Beispiel, dass der Priester sich von Kindern und Jugendlichen fernhalten und sich regelmäßig melden muss. Ins Detail konnte das Bistum aus Datenschutzgründen aber nicht gehen.

Seit den 70er Jahren hatte es in Bottrop, Essen und Bayern mehrfach Missbrauchsvorwürfe gegen den Mann gegeben.

Stand: 10.06.2020, 14:54