Johannes-Hospital: Mitarbeiter soll Millionen veruntreut haben

St.-Johannes-Hospital in Dortmund

Johannes-Hospital: Mitarbeiter soll Millionen veruntreut haben

  • Verdacht: Fingierte Rechnungen
  • Eine Million auf eigenes Konto gelenkt
  • Teil des Geldes zurückgezahlt

Am Dortmunder St.-Johannes-Hospital ist ein millionenschwerer Betrugsskandal bekannt geworden. Wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag (23.05.2019) bestätigte, soll sich ein Buchhalter aus der Finanzverwaltung der Klinik über Jahre bereichert haben.

Fingierte Rechnungen

Zehn Jahre lang war der Verdächtige in der Verwaltung dafür zuständig, Rechnungen des Krankenhauses zu bezahlen. Und genau das soll er ausgenutzt haben.

Der Verdacht: Er fingierte Rechnungen und bezahlte die dann im Namen der Klinik. Circa eine Million Euro seien so auf seinem Konto gelandet.

Teil des Geldes zurückgezahlt

Einen Teil des Geldes soll der Verdächtige bereits zurückgezahlt haben. Da keine Fluchtgefahr besteht und der Mann den Betrug zum größten Teil gestanden hat, verzichtet die Justiz auf die Untersuchungshaft – er bleibt auf freiem Fuß.

Stand: 23.05.2019, 16:31