Messerangriff in Duisburg: Tatverdächtiger festgenommen

Polizisten stehen neben einem Baum, im Vordergrund ein Polizeiauto

Messerangriff in Duisburg: Tatverdächtiger festgenommen

  • Messerattacke im Böninger Park in Duisburg-Hochfeld
  • Mutmaßlicher Täter in Rheinland-Pfalz gefasst
  • Tatverdächtiger inzwischen wieder in Duisburg

Nach einer Messerattacke in einem Park in Duisburg konnte der mutmaßliche Täter von der Polizei in Rheinland-Pfalz festgenommen werden. Der 39-Jährige steht im Verdacht, seine getrennt lebende Frau und die Tochter schwer verletzt zu haben.

Laut Polizei ließ sich der Ehemann in der Nähe seiner Wohnanschrift in Rheinland-Pfalz nach einem Zeugenhinweis widerstandslos festnehmen. Der 39-Jährige hatte sich offenbar auf der Flucht vom Tatort das Bein verletzt und wurde zunächst in einem Krankenhaus behandelt. Anschließend brachten Polizisten ihn nach Duisburg. Er wird noch am Freitag (05.06.2020) wegen des Verdachts des versuchten Tötungsdeliktes dem Haftrichter vorgeführt.

Frau außer Lebensgefahr

Die 40-jährige Frau und eine der beiden Töchter erlitten am Mittwoch (03.06.2020) Schnittverletzungen. Rettungskräfte brachten die beiden ins Krankenhaus. Die Frau wurde notoperiert, schwebt aber nicht mehr in Lebensgefahr. Bei der 19-jährigen Tochter habe keine Lebensgefahr durch die Schnittwunden bestanden.

Sie hatte laut Polizei versucht, den Messerangriff auf ihre Mutter abzuwehren. Die Duisburger Staatsanwaltschaft geht von einem versuchten Tötungsdelikt aus. Eine Mordkommission wurde eingerichtet.

Stand: 05.06.2020, 08:32