Duisburg: Stadt sucht 1.000 zusätzliche Wahlhelfer

Duisburg: Stadt sucht 1.000 zusätzliche Wahlhelfer

Für die anstehende Bundestagswahl im September sucht die Stadt Duisburg insgesamt 4.500 Wahlhelfer. Das sind rund 1.000 mehr als bei der Kommunalwahl im vergangenen Jahr. Die Stadt erwartet deutlich mehr Briefwahlanträge.

Die Vorbereitungen für die Bundestagswahl sind laut Stadt Duisburg fast abgeschlossen. Auch bei dieser Wahl seien die Rahmenbedingungen aufgrund der Corona-Pandemie schwierig, sagte Wahlleiter Martin Murrack.

Stadt noch auf der Suche nach Wahlhelfern

Für die Bundestagswahl benötigt die Stadt insgesamt 4.500 Wahlhelfer und sogenannte Hygienekoordinatoren. 1.000 Stellen sind bislang noch nicht besetzt. Die Stadt Duisburg wird den Helfern ein deutlich höheres "Erfrischungsgeld" auszahlen, als es der Bund vorschlägt: Je nach Posten zahlt die Stadt zwischen 50 und 80 Euro, der Bund schlägt Sätze in Höhe von 25 bis 35 Euro vor. Allen Wahlhelfern wurde außerdem ein Impfangebot gemacht - allerdings haben das nur wenige Menschen wahrgenommen. Viele Helfer seien laut Stadt bereits geimpft oder hätten schon einen Impftermin.

Deutlich höhere Nachfrage bei der Briefwahl erwartet

Die Stadt Duisburg geht aufgrund der derzeitigen Corona-Situation davon aus, dass mehr Menschen eine Briefwahl beantragen. Kreiswahlleiter Martin Murrack geht derzeit von rund 105.000 Briefwahlanträgen aus - das wäre eine Verdopplung zur letzten Bundestagswahl, da waren es ca. 52.000 Anträge. Die Stadt hat deshalb die Druck- und Kuvertierungskapazitäten erhöht und die Zahl der Briefwahlbezirke von 57 Bezirken - bei der Bundestagswahl 2017 - auf jetzt 105 erhöht. Erstmalig findet die Auszählung an zwei verschiedenen Standorten statt.

Maskenpflicht bis zum Wahlraum

Die Rahmenbedingungen bleiben aufgrund der Coronasituation schwierig. Vor Ort werden die Räume regelmäßig durchlüftet, außerdem kann jeder Wähler einen eigenen Stift benutzen. In allen städtischen Dienststellen gilt bis zum Wahlraum die Maskenpflicht. Im Wahlraum ist das Tragen der Maske nicht verpflichtend, wird aber dringend empfohlen.

Stand: 12.08.2021, 14:53