Max-Planck-Institut für Cybersicherheit genehmigt

Ein Netzwerkkabel wird durch ein Schloss geführt und liegt auf einem Notebook. Im Hintergrund ist das Bergbaumuseum in Bochum zu sehen

Max-Planck-Institut für Cybersicherheit genehmigt

  • Grünes Licht für Max-Planck-Institut in Bochum
  • Grundlagenforschung zu Cyber- und IT-Systemsicherheit
  • Etat von 20 Millionen Euro

Das neue Max-Planck-Institut für Cybersicherheit und den Schutz der Privatsphäre kann wie geplant in Bochum realisiert werden. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) habe den Plänen zugestimmt, teilte das NRW-Wissenschaftsministerium am Freitag (03.05.2019) mit.

Laschet: "Auszeichnung für Forschungslandschaft"

Das Institut mit einem jährlichen Etat von 20 Millionen Euro soll Grundlagenforschung unter anderem zu Cyber- und IT-Systemsicherheit leisten. Die Entscheidung sei eine Auszeichnung für die Forschungslandschaft in NRW, sagte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU). Das geplante Institut mit seiner Forschung zu Zukunftsthemen werde von dem Umfeld profitieren.

Bochum ist bereits Sitz der Ruhr-Universität, die mit mehr als 43.000 Studenten unter den zehn größten deutschen Universitäten ist. Zum Angebot der Hochschule zählt auch die Elektro- und Informationstechnik.

13 Max-Planck-Institute in NRW

Bereits im November 2018 hatte sich die Max-Planck-Gesellschaft für die Gründung des Instituts in Bochum ausgesprochen. Der nächste Schritt sei die Finanzierung eines Neubaus, erklärte das Ministerium. Mitglieder der GWK sind die Wissenschafts- und Finanzminister von Bund und Ländern. Hier werden Programme zur Wissenschaftsförderung beschlossen. Im NRW gibt es derzeit 13 Max-Planck-Institute.

Stand: 03.05.2019, 17:03

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