Mann bedroht Polizei in Mülheim/Ruhr mit Armbrust

Symbolbild: Tür eine Polizeiautos mit dem Emblem der Polizei NRW

Mann bedroht Polizei in Mülheim/Ruhr mit Armbrust

  • Mutter fühlt sich von Sohn bedroht und ruft Polizei
  • 23-Jähriger zielt mit Armbrust auf Beamte
  • Waffenarsenal im Zimmer in Mühlheim an der Ruhr

In Mülheim an der Ruhr hat ein 23-Jähriger am Freitagabend (10.05.2019) Polizeibeamte mit einer Armbrust bedroht. Er konnte aber überwältigt werden, ohne dass jemand verletzt wurde, so die Poliziei.

Die Streifenwagenbesatzung war zunächst zu einem Krankenhaus in Mülheim gerufen worden. Dort hatte sich der Mann mit seiner Mutter gestritten und sie bedroht, dann verließ er das Krankenhaus, obwohl er noch weitere medizinische Hilfe benötigte.

Gespannte Armbrust auf Beamte gerichtet

Die Beamten fuhren zusammen mit der Mutter zu der gemeinsamen Wohnung und fanden den 23-Jährigen in seinem Zimmer. Er schrie erst die Mutter an, dann richtete er eine gespannte Armbrust auf die Polizisten. Erst nach mehrfacher Aufforderung, die Waffe abzulegen, gab er die Armbrust aus der Hand. Daraufhin wurden ihm Handfesseln angelegt.

Waffenarsenal im Zimmer

In dem Zimmer des Mannes fanden die Polizisten Waffen aller Art - an den Wänden oder griffbereit im Raum. Darunter Macheten, Schwerter, Beile, Messer, Schlagstöcke, Softair-Waffen, weitere Armbrüste, Pfefferspray und Steinschleudern. Auch Betäubungsmittel stellte die Polizei zusammen mit den Waffen sicher. Der Mann wurde wieder ins Krankenhaus gebracht.

Stand: 12.05.2019, 16:56