Tödlicher Unfall: Mann von Zug erfasst

leere Bahngleise Bahnhof Recklinghausen mit Zug im Hintergrund

Tödlicher Unfall: Mann von Zug erfasst

  • Mann starb im Bahnhof Recklinghausen-Süd
  • Regionalexpress 2 fährt dort schnell durch
  • Opfer soll Sprayer gewesen sein

Nach einem tödlichen Bahnunfall am Wochenende ermittelt die Polizei jetzt die genauen Hintergründe. Man versuche zu klären, warum das 23-jährige Opfer auf den Gleisen war, so ein Sprecher der Polizei am Montag (02.12.2019). Die Beamten gehen nach bisherigen Erkenntnissen davon aus, dass es sich um einen Graffiti-Sprayer gehandelt hat.

Der junge Mann, der aus Gelsenkirchen stammen soll, war am Samstag am Bahnhof Recklinghausen-Süd von einem schnell durchfahrenden Zug erfasst worden. Er starb noch am Unfallort. Wahrscheinlich hatte er den herannahenden Regionalexpress 2 nicht bemerkt.

Der RE 2 war in der Nacht auf Sonntag auf der schnellen Durchfahrt durch den Bahnhof Recklinghausen Süd, als der Unfall geschah. Der Lokführer leitete sofort eine Notbremsung ein und musste später wegen eines Schocks abgelöst werden. Die 60 Passagiere blieben unverletzt. Für den 23-jährigen Mann kam jede Hilfe zu spät.

Graffiti Spraydosen in der Nähe gefunden

In der Nähe des Unfallorts sollen Graffiti-Spraydosen gefunden worden sein. Daher gehe man davon aus, dass der 23-Jährige auf den Bahnanlagen Gegenstände besprühen wollte, so ein Polizeisprecher.

Zwei Freunde des Verunglückten sollen kurze Zeit später am Unglücksort erschienen sein. Sie wurden von der Bundespolizei befragt. Die Ermittlungen zu dem Unfall dauern noch an. 

Stand: 02.12.2019, 11:43