Verletzte Hündin Ally auf dem Weg der Besserung

Verletzte Hündin Ally auf dem Weg der Besserung

  • Hündin Ally geht es langsam besser
  • Fremder Mann hatte unvermittelt auf Hündin eingetreten
  • Ally musste notoperiert werden

Das Laufen fällt der kleinen Papillon-Hündin Ally noch schwer. Vor einigen Wochen war sie mit ihrer Besitzerin Julia Reimering auf einem Spaziergang in Dortmund, als ein Unbekannter sie fast tot trat. Ally erlitt mehrere Knochenbrüche und innere Verletzungen. Sie musste in einer Duisburger Tierklinik zweimal notoperiert werden.

Ally auf dem Weg der Besserung

Inzwischen hat sich die Hündin wieder eingermaßen erholt. Seit einigen Tagen ist sie wieder zuhause bei ihrer Besitzerin. Die Operationen haben bisher rund 3000 Euro gekostet. Geld, das die 32-Jährige eigentlich nicht hat. Die Tierschutzorganisation Arche 90 hatte ihr das Geld deshalb erstmal vorgestreckt. Zusätzlich kamen 800 Euro Spenden zusammen. Den Rest muss Reimering in kleinen Raten zurückzahlen.

Reimering war bei dem Spaziergang damals von einem Unbekannten angesprochen worden. Sie wollte jedoch nicht mit dem Mann reden und erteilte ihm eine Abfuhr. Ganz unvermittelt trat der Mann daraufhin im Vorbeilaufen auf die Papillon-Hündin der Dortmunderin ein. Dabei brach er dem Tier mehrfach das Becken. Dann trat er noch einmal zu und flüchtete.

Tierquäler konnte bislang nicht gefunden werden

Hündin Ally mit Operations-Wunde im Körbchen

Hündin Alley nach der Operation: Die Hüfte ist mehrfach gebrochen.

Julia Reimering hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Bislang konnte der Mann aber nicht gefunden werden. Reimering beschreibt den Tierquäler als circa 20 Jahre alt, mit kurzgeschorenen, schwarzen Haaren und schwarzer Kleidung. Die Dortmunderin hofft, dass der Mann schnell gefasst wird. Immerhin: Ihre Hündin wird wohl bald wieder auf dem Damm sein.

Stand: 22.01.2019, 18:05