Duisburg: Mann in Kokerei tödlich verunglückt

 Das Hüttenwerk Krupp Mannesmann

Duisburg: Mann in Kokerei tödlich verunglückt

Von Lisa Mathofer

Beim Stahlproduzenten HKM in Duisburg ist Mittwochabend (08.05.2019) ein Arbeiter tödlich verunglückt. Der Mann stürzte auf Transportbänder und geriet in einen Waggon mit Koks.

Der 59-jährige Mann führte am Mittwochabend (08.05.2019) Reinigungsarbeiten auf einem Gebäudedach der Kokerei Hüttenwerke Krupp-Mannesmann in Duisburg-Huckingen durch. Aus bisher ungeklärten Gründen sei der Essener durch ein Oberlicht in eine Halle gestürzt, wie die Polizei am Donnerstagmorgen (09.05.2019) mitteilte.

Polizei Duisburg: Koks war nicht die Todesursache

Der Mann einer Fremdfirma stürzte rund drei Meter tief auf mehrere Transportbänder und geriet so in einen Waggon mit Koks. Das Koks darin war nicht heiß, wie die Polizei Duisburg anfangs angenommen hatte, sondern nur warm. Obwohl der Mann leichte Verbrennungen erlitten hatte, waren diese nicht die Todesursache, teilte eine Polizeisprecherin auf WDR-Nachfrage am Donnerstagnachmittag (09.05.2019) mit.

Zweiter tödlicher Unfall in kurzer Zeit

Es ist bereits der zweite Unfall in dem Duisburger Hüttenwerk innerhalb von drei Monaten. Ende Februar 2019 starb ein Mitarbeiter bei Kranarbeiten.

Stand: 09.05.2019, 15:43

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