Neue Ideen gegen volle Straßen und CO2-Belastung

Ein schwarzer Stecker wird an einen weißen LKW befestigt

Neue Ideen gegen volle Straßen und CO2-Belastung

  • Herne plant Zentrum mit modernen Elektrotransportern
  • NRW-Verkehrsminister verspricht mehr Fördergelder
  • Wachsender Lieferverkehr soll eingedämmt werden

Um volle Straßen und zu hohe CO2-Belastung in den Innenstädten zu vermeiden, haben sich am Montagabend (04.11.2019) Experten und Politiker in Herne zusammengesetzt und mögliche Lösungen diskutiert. Die Ideen sind da, bisher wird aber nur getestet.

Auch der wachsende Lieferverkehr war ein Thema. Waren sollten gebündelt und mit Elektrofahrzeugen transportiert werden. Weil nachts die Straßen leer sind, hat eine Supermarktkette außerdem versucht, ihre Geschäfte in der Nacht zu beliefern. Dafür wurde ein geräuscharmer Elektro-Lkw eingesetzt, der mit extra leiser Kühlung und Hebebühne ausgestattet ist.

Sammelstelle für Firmen-Fahrzeuge

Eine weitere Idee ist, Herner Firmen Elektrotransporter zur Verfügung zu stellen. Unternehmen könnten dann auf die Fahrzeuge, ähnlich wie beim Carsharing, an einer Sammelstelle zurückgreifen.

Die Stadt Herne plant dafür ein Zentrum mit Elektrotransportern und Lastenfahrrädern. Oberbürgermeister Frank Dudda (SPD) sagt, er müsse schon länger um Fördergelder kämpfen: "Dadurch verlieren aber Deutschland und das Ruhrgebiet unnötig Zeit." NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) versprach mehr Fördergelder, konnte aber keine konkrete Zusagen geben.

Fleischverzicht, Flugscham, CO2-Steuer: Was hilft dem Weltklima wirklich? Presseclub 11.08.2019 56:53 Min. UT Verfügbar bis 11.08.2020 Das Erste

Stand: 05.11.2019, 11:45

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