Lehmbruck Museum zeigt Arbeiten von Oskar Schlemmer

Lehmbruckmuseum in Duisburg

Lehmbruck Museum zeigt Arbeiten von Oskar Schlemmer

  • Schlemmer-Werke in Duisburg zu sehen
  • Schau im Lehmbruck Museum dauert bis 17. Februar
  • Künstler wurde von den Nazis difamiert

Zum anstehenden 100. Jubiläum der Bauhaus-Bewegung zeigt das Lehmbruck Museum in Duisburg seit Samstag (10.11.2018) Werke des Expressionisten Oskar Schlemmer (1888-1943). Im Fokus steht nach Museumsangaben sein Gemälde "Fünfzehnergruppe" von 1929. In der Kabinettausstellung wird es bis zum 17. Februar präsentiert.

In der Schau sind grafische, malerische und bildhauerische Arbeiten von Schlemmer zu sehen. Der Künstler war 1920 an das ein Jahr zuvor gegründete Bauhaus in Weimar berufen worden. Dort leitete er zunächst die Werkstatt für Wandbildmalerei, später die Holz- und Steinbildhauereiwerkstatt.

Auch Bühnenbilder und Kostüme gestaltete Schlemmer

Sieben Figurinen von Oskar Schlemmer

Schlemmer gestaltete auch Bühnenbilder und Kostüme für Opern-Einakter mit Musik von Paul Hindemith. Aufführungen des "Triadischen Balletts" mit geometrisch gestalteten Kostümkörpern machten Schlemmer international bekannt. Nach Jahren in Dessau wurde Schlemmer 1929 an die Staatliche Akademie für Kunst und Kunstgewerbe Breslau berufen, wo er bis zur Schließung 1932 unterrichtete.

Nach 1933 zerstörten die Nationalsozialisten zahlreiche seiner Werke und diffamierten ihn als Künstler. Schlemmer starb 1943 schwer erkrankt und verarmt in einem Sanatorium in Baden-Baden.

Begehbare Textinstallation "The Walk"

WDR 5 Scala - aktuelle Kultur 24.09.2018 05:39 Min. WDR 5

Download

Stand: 10.11.2018, 17:40