Duisburg: 40-Jähriger nach Verfolgungsjagd in U-Haft

Markierungen auf der Fußgängerbrücke über A42 in Duisburg-Neumühl nach der Verfolgungsjagd

Duisburg: 40-Jähriger nach Verfolgungsjagd in U-Haft

  • Flüchtiger Autofahrer rast über Fußgängerbrücke
  • Fußgänger lebensgefährlich verletzt
  • Mutmaßlicher Fahrer sitzt in U-Haft

Der mutmaßliche Autodieb, der am Mittwoch (17.07.2019) bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei einen unbeteiligten Passanten angefahren und lebensgefährlich verletzt haben soll, sitzt seit Freitag (19.07.2019) in Untersuchungshaft.

Ein Haftrichter habe Haftbefehl wegen versuchten Mordes erlassen, so die Polizei. Am Donnerstag (18.07.2019) hatte sich der 40-Jährige in Begleitung seines Anwalts bei der Polizei gestellt.

Fußgänger lebensgefährlich verletzt

Auf seiner Flucht vor der Polizei soll der 40-Jährige am Mittwoch (17.07.2019) mit einem als gestohlen gemeldeten Auto auf eine Fußgängerbrücke über die A42 gerast sein. Das 38-jährige Opfer schwebte laut Polizei noch am Donnerstagnachmittag (18.07.2019) in Lebensgefahr.

Weitere Fahndung mit Polizeihubschrauber

Die Polizisten brachen ihre Verfolgung zunächst ab, um sich um den Verletzten zu kümmern, während der mutmaßliche Unfallfahrer seine Flucht fortsetzte. Bei der weiteren Fahndung setzte die Polizei später auch einen Hubschrauber ein.

Stand: 19.07.2019, 17:30

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