Grünes Licht für Gartenschau im Ruhrgebiet

Der Nordsternpark, früher Sitz der Zeche Nordstern

Grünes Licht für Gartenschau im Ruhrgebiet

  • Landesregierung gibt grünes Licht für IGA 2027 im Ruhrgebiet
  • Hauptstandorte sind Dortmund, Duisburg und Gelsenkirchen
  • Organisatoren hoffen auf bis zu 9.000 neue Arbeitsplätze

Die Landesregierung hat am Dienstag (10.07.2018) grundsätzlich grünes Licht für die Internationale Gartenausstellung (IGA) Metropole Ruhr 2027 gegeben. Das Kabinett habe zugestimmt, dass die Gartenausstellung im Rahmen bestehender Landes-, Bundes- und EU-Programme sowie Richtlinien und verfügbarer Haushaltsmittel unterstützt und begleitet werde, teilte die Staatskanzlei mit. Angesichts des hohen Förderbedarfs und aktuell noch ungeklärter Finanzierungsfragen bedürfe es aber noch weiterer Gespräche mit dem Regionalverband Ruhr und den beteiligten Kommunen, hieß es.

Standorte Dortmund, Duisburg und Gelsenkirchen

"Das sind gute Nachrichten aus Düsseldorf. Der grundsätzliche Kabinettsbeschluss gibt der Metropole Ruhr Planungssicherheit", sagte Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel. Hauptstandorte sollen neben dem Projekt "Emscher Nordwärts" in Dortmund, der Duisburger Rheinpark und der Nordsternpark in Gelsenkirchen werden. In die geplanten Standorte der IGA sollen laut Regionalverband RVR bis zu 170 Millionen Euro investiert werden, die aus unterschiedlichen Fördertöpfen von Land und Bund kommen könnten. Die Organisatoren hoffen auf bis zu 9.000 neue Arbeitsplätze.

Zahlreiche Träger

Getragen werden soll die IGA Metropole Ruhr 2027 vom Regionalverband Ruhr, den 53 Kommunen und vier Kreisen des Ruhrgebiets sowie der Emschergenossenschaft gemeinsam mit dem Land NRW.

Stand: 10.07.2018, 18:28