"Utopien" auf den Duisburger "Akzenten"

Die Insel Utopia, Thomas Morus (Titelholzschnitt der Ausgabe von 1516)

"Utopien" auf den Duisburger "Akzenten"

  • "Utopien" als Leitthema der "Akzente"
  • 100 Ausstellungen, Konzerte und Lesungen
  • Kulturfestival findet zum 40. Mal statt

Rund 500 Jahre nach der Veröffentlichung des fiktiven Reiseberichts "Utopia" von Thomas Morus geht es bei dem Kulturfestival Akzente um das Thema "Utopien". Vom 16.03.2019 bis zum 07.04.2019 geht es in Duisburg um "Traditionen des utopischen Denkens und Handelns"und der Frage nach ihrer heutigen Bedeutung, teilten die Akzente-Veranstalter mit.

Sind Utopien noch notwendig?

"Utopia" lässt sich mit "Nirgendwo" übersetzen - der Ort, an dem der englische Diplomat und Lordkanzler Morus die ideale gerechte Gesellschaft ansiedelt. Damit steht er in einer langen Reihe von Utopisten, die den neuen Menschen beschrieben. 1989 wurde aber das Ende aller Utopien beschworen. Ob zu Recht, soll ein Thema der Akzente sein.

Heimat und Vaterlandsliebe

Eröffnet wird die dreiwöchige Veranstaltung mit einer Eigenproduktion des Theaters Duisburg. Rund 100 Veranstaltungen stehen auf dem Programm - darunter Ausstellungen, Konzerte und Literatur.

Um das Spannungsfeld von Utopie und Realismus im Städtebau geht es in einer Ausstellung im Landesarchiv NRW, das sich nach Angaben des Veranstalters zum ersten Mal an den "Akzenten" beteiligt. Das Kulturfestival findet in diesem Jahr zum 40. Mal statt.

Stand: 10.02.2019, 11:28