Pläne für neuen See im Dortmunder Westen

Das Jungferntal im Dortmunder Nordwesten

Pläne für neuen See im Dortmunder Westen

  • Stadt sammelt Ideen für Jungferntal
  • Anwohner in die Planungen eingebunden
  • Ingenieure: See wäre leicht umzusetzen

Was wird aus dem Jungferntal im Dortmunder Nordwesten? Im Projekt "nordwärts" sammelt die Stadt Dortmund mit Anwohnern Ideen. "nordwärts" soll die nördlichen Dortmunder Stadtteile aufwerten helfen.

Die Anwohner wünschen sich einen künstlichen See nach Vorbild des Phoenix-Sees - allerdings ohne dessen Problemzonen. Der See soll die angrenzenden Stadtteile Huckarde und Mengede schöner machen, aber auch für frische, kühle Luft in der City sorgen.

Aus Fehlern beim Phoenixsee lernen

Der Wille der Anwohner ist es aber auch, aus den Erfahrungen mit dem Phoenix-See zu lernen und Missstände zu vermeiden. Ein hoher Besucherandrang bedeutet auch verstopfte Anfahrtswege, Lärm und Müll. Deswegen wünschen sie sich einen See so naturnah, wie ein künstlicher See nur sein kann.

Ingenieure: See wäre einfach zu realisieren

Die rund 20 Hektar große Fläche mit Wasser zu fluten, wäre aus Sicht von Ingenieuren der Stadt Dortmund kein Problem. Zum Einen befindet sich auf dem Areal ohnehin schon ein Regenrückhaltebecken der Emscher- Genossenschaft, zum Anderen ist das Grundwasser hier sehr nah an der Oberfläche.

Schon jetzt bietet ein kleiner Teich hier Vögeln und Insekten ein Biotop. Noch ist der See im Dortmunder Jungferntal nur eine Idee. Mit konkreten Planungen könnte erst in zwei Jahren begonnen werden.

Dann müsste auch die Politik miteinbezogen und die Finanzierbarkeit abgeklärt werden. Bis tatsächlich die jetzigen Wiesen und Felder geflutet werden, könnten noch 10 bis 15 Jahre vergehen.

Stand: 23.10.2019, 16:40

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