Kritik an VRR wegen „SchokoTicket-Werbung“

Kritik an VRR wegen „SchokoTicket-Werbung“

Von Ludger Vortmann

  • VRR reagiert auf Kritik an „SchokoTicket-Werbung“
  • Foto von einem Schwarzen Jungen entfernt
  • Unternehmen will Diversität abbilden

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) hat nach der Kritik an einem Foto ein Faltblatt zunächst aus dem Netz genommen und das Foto ausgetauscht. Darauf war ein Schwarzer Junge abgebildet, der für das "SchokoTicket" warb. Dabei fiel auf, dass in den Broschüren des Unternehmens sonst überwiegend nur Menschen mit weißer Hautfarbe abgebildet sind.  

Proteste gegen Diskriminierung

Kunden fanden das unangemessen, auch, weil es angesichts der Diskriminierung von Schwarzen in den USA gerade in vielen Städten Proteste gibt.

Foto ausgetauscht

Das Foto mit dem Schwarzen Jungen wurde inzwischen in der Onlineausgabe durch ein Mädchen mit weißer Hautfarbe ersetzt. In den Druckerzeugnissen wird der VRR das Bild in der nächsten Ausgabe ersetzen.

VRR: "Bedauern den Eindruck"

Ein Sprecher sagte dem WDR: „Wir bedauern es, sollte der Eindruck entstehen, dass „die Diversität in Bussen und Bahnen abzubilden“ nicht in angemessener Form erscheint.“

Der Verkehrsverbund lege sehr großen Wert darauf, Motive genderkonform auszuwählen und keine Diskriminierung von Personen oder Gruppen vorzunehmen.

Umstrittenes Foto in VRR Flyer zeigt einen Schwarzen Jungen

Umstrittenes Foto, das bereits ausgetauscht wurde.

Stand: 04.06.2020, 16:56