Weniger Kriminalität in der Dortmunder Nordstadt

Weniger Kriminalität in der Dortmunder Nordstadt

  • Weniger Kriminalität in der Nordstadt
  • Einsatz von mehr Polizisten habe sich ausgezahlt
  • Videoüberwachung in der Nordstadt geplant

Die Kriminalität in der Dortmunder Nordstadt ist 2018 deutlich zurückgegangen. Diese Bilanz veröffentlichte die Polizei am Dienstag (18.12.2018). Die personalintensiven Einsätze hätten sich ausgezahlt, sagt der Dortmunder Polizeipräsident, Gregor Lange.

Besonders stark ist die Zahl der Raubüberfälle und Wohnungseinbrüche zurückgegangen. Einziger Wermutstropfen bleibt die Drogenkriminalität: Hier hat die Polizei 2018 deutlich mehr Täter und Täterinnen erwischt. Das liege vor allem daran, dass mehr kontrolliert wurde.

Videoüberwachung in der Nordstadt

Polizeipräsident Lange will an der Strategie festhalten, verstärkt Einsätze in der Nordstadt zu fahren. Außerdem sei eine Videoüberwachung in der Münsterstraße geplant. Die gilt als Umschlagplatz für Drogengeschäfte. In der Innenstadt habe man mit einer Videoüberwachung bereits gute Erfahrungen gemacht, deshalb soll es die künftig auch in der Nordstadt geben.

Kritiker sind der Meinung, dass eine Videoüberwachung die Kriminellen nur an andere Plätze drängt, das Problem aber nicht löst. Noch ist völlig offen, ob die Idee der Polizei Realität wird.

Stand: 19.12.2018, 10:59