Kreis Unna: Aktion wirbt für Rettungskette für Menschenrechte

Plakat der Aktion #HandinHand vor roter Wand mit der Aufschrift "Mehr Licht"

Kreis Unna: Aktion wirbt für Rettungskette für Menschenrechte

Unter der Überschrift "Hand in Hand für einen offenen, bunten und friedlichen Kreis Unna,  Europa und die Welt" warb der Integrationsrat des Kreises Unna am Wochenende für die geplante Rettungskette für Menschenrechte von Hamburg bis zum Mittelmeer im September.

Diese Aktion soll nicht nur auf die prekäre Lage der Geflüchteten und das weiterhin stattfindende Sterben im Mittelmeer hinweisen, sondern auch als Kick-off-Veranstaltung für die große Rettungskette-Aktion im September genutzt werden. Es ist auch eine Ausstellung zum September-Termin und im Rahmen der Interkulturellen Wochen 2021 in Unna geplant.

Menschenkette wegen Corona erneut vertagt

Die Rettungskette für Menschenrechte von Hamburg bis zum Mittelmehr, die auch direkt durch Unna führen sollte, war bereits für den Mai des Vorjahres geplant. Dann kam Corona und die Aktion musste abgesagt werden. Die Organisatoren vertagten die Aktion auf dem 24. April 2021, aber auch im April kann die Menschenkette aufgrund der aktuellen Inzidenzzahlen nicht stattfinden. Die Menschenkette soll am 18. September durchgeführt werden.

"Wir wollten aber den ursprünglich geplanten Termin am 24.04.2021 nicht tatenlos verstreichen lassen. Die gegenwärtige Flüchtlingspolitik ist von Abschreckung und Abschottung geprägt, sie widerspricht den menschenrechtlichen Grundsätzen Deutschlands und der Europäischen Union", erklärten die Veranstaltenden.

Stand: 25.04.2021, 14:57