Streit um Phoenix-Halle in Dortmund beigelegt

Phoenix-Halle von außen

Streit um Phoenix-Halle in Dortmund beigelegt

  • Anwohner ziehen Klage gegen Phoenix-Halle zurück
  • Konzerte mussten bisher um 22 Uhr enden
  • Club im Keller kann eröffnet werden

Zwei Anwohner der Phoenix-Halle hatten noch vor der Einweihung der Veranstaltungshalle im April 2018 geklagt. Sie fürchteten unter anderem Lärm auf dem ehemaligen Stahlwerksgelände durch abreisende Besucher nach 22 Uhr. Jetzt haben sie ihre Klagen zurückgezogen. Mit dem Ergebnis, dass Konzerte in der Musikhalle länger als 22 Uhr dauern dürfen.

Am Montag (12.08.2019) kündigte Geschäftsführer Alexander Richter an, im Laufe der Woche weitere Details zur Zukunft der Halle bekannt zu geben. Alle Konzerte im nächsten Jahr sind bereits um 20 Uhr angesetzt.

Bisher wenig Konzerte wegen der Klagen

Wegen der anhängigen Klagen konnte die Halle bislang nur auf Sparflamme betrieben werden. Es gab wenig Konzerte und gar keine Disco-Veranstaltungen. Das wird sich nun ändern. Auch der Club im Keller der Phoenix-Halle kann an den Start gehen. Er ist nahezu fertig gebaut.

Warum die Anwohner plötzlich ihre Klagen zurückgezogen haben, ist noch unklar.

Die Fantastischen Vier sind Betreiber

Die Musikhalle wird von der Firma Four Artists betrieben, die den Fantastischen Vier gehört. 3.600 Menschen passen in die alte Stahlwerkshalle bei Veranstaltungen. Four Artists hatte sie im November 2017 mit einem Konzert der Fantastischen Vier eröffnet.

Stand: 13.08.2019, 08:02