Gemeinsamer Religionsunterricht an Essener Grundschule

Gemeinsamer Religionsunterricht an Essener Grundschule

Gemeinsamer Religionsunterricht an Essener Grundschule

  • Evangelischer und katholischer Unterricht gemeinsam
  • 200 Schulen machen diesen Religionsunterricht
  • Schulministerin Gebauer besucht Essener Grundschule

Seit diesem Schuljahr bekommen evangelische und katholische Schüler an einigen Schulen in Nordrhein-Westfalen gemeinsamen Religionsunterricht. Am Donnerstag (17.01.2019) hat Schulministerin Yvonne Gebauer den neuen Unterricht an der Essener Grundschule im Bergmannsfeld besucht.

Besonders im Ruhrgebiet ist das Interesse der Schulen an dieser Unterrichtsform groß. Denn es gibt immer weniger katholische und evangelische Schüler, weswegen die Lerngruppen zu klein sind. Aus Sicht des Bistums Essen ist der gemeinsame Unterricht eine Möglichkeit, ein religiöses Zusammengehörigkeitsgefühl zu schaffen.

200 Schulen mit neuem Religionsunterricht

Weil christliche Kirchen immer weniger Mitglieder haben, sei es für Katholiken und Evangelen wichtig, zusammenzurücken, meint Generalvikar Klaus Pfeffer des Bistums Essen. Der Unterricht zeige ein starkes ökumenisches Signal: "Und es schadet ja nicht, wenn katholische Schüler etwas über Evangelische lernen und umgekehrt", so Pfeffer.

Mit dem neuen Unterrichtsfach sollen muslimische Kinder nicht ausgegrenzt werden, sondern evangelische und katholische Schüler zusammengeführt werden. Insgesamt gibt es in NRW knapp 200 Schulen, die den gemeinsamen Unterricht eingeführt haben.

Was glaubst du? – Wenn Religionen gemeinsam lernen neuneinhalb 17.06.2017 09:45 Min. UT Verfügbar bis 17.06.2022 Das Erste

Stand: 17.01.2019, 15:58

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