Knepper-Sprengung: Jetzt starten die Aufräumarbeiten

Knepper-Kraftwerk: Nach Sprengung starten die Aufräumarbeiten 01:37 Min. Verfügbar bis 18.02.2020

Knepper-Sprengung: Jetzt starten die Aufräumarbeiten

  • Knepper-Sprengung problemlos verlaufen
  • Auf dem Gelände soll ein Gewerbepark entstehen
  • Besitzer hofft, dass sich Firmen schnell ansiedeln

Die Sprengung des stillgelegten Kraftwerks Knepper zwischen Dortmund und Castrop-Rauxel ist am Sonntag (17.02.2019) problemlos verlaufen. Um 11.20 Uhr fiel das Kesselhaus. Eine gute Stunde später der Schornstein und der Kühlturm. Jetzt starten die Aufräumarbeiten.

Bauschutt soll bis Ende 2019 weg sein

Am Montagvormittag (18.02.2019) haben sich die Mitarbeiter der Abbruchfirma zusammengesetzt, um die Sprengung nachzubesprechen. Danach geht es direkt an die Arbeit. Bis Ende des Jahres soll der Bauschutt von dem Gelände geräumt werden, das mit 58 Hektar größer ist als der Vatikanstaat.

Firmen sollen sich schnell ansiedeln

Danach sollen sich schnellstmöglich Firmen ansiedeln. Das jedenfalls ist die große Hoffnung des Gütersloher Recycling-Unternehmens Hagedorn, das das stillgelegte Kohlekraftwerk im Oktober 2017 gekauft hatte.

Das Unternehmen plant dort einen Gewerbepark, weil solche Gewerbeflächen im Ruhrgebiet fehlen würden. Gedacht ist ein Logistik-Unternehmen, aber auch kleine Gewerbebetriebe. Bis zu 3.500 neue Arbeitsplätze könnten so auf dem Kraftwerksareal entstehen.

Lokalzeit extra: Riesen-Sprengung im Revier - Dreifach-Sprengung am Knepper-Kraftwerk Lokalzeit 17.02.2019 45:36 Min. Verfügbar bis 17.02.2020 WDR

Stand: 18.02.2019, 11:30