Ein Mitarbeiter zur Bekämpfung der Internet-Kriminalität fahndet nach kinderpornographischen Inhalten

Kinderpornografie-Verdacht: Essener Kita-Beschäftigter freigestellt

Stand: 27.01.2022, 18:11 Uhr

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Erzieher aus einer Essener Kita. Es besteht der Anfangsverdacht auf Erwerb und Besitz kinderpornographischer Schriften.

Der Kita-Zweckverband ist der Arbeitgeber des Mannes und hat den Verdächtigen freigestellt. Außerdem darf der Mann die Kita nicht mehr betreten. Wie jetzt bekannt wurde, hatte es schon letzten Freitag eine Durchsuchung bei ihm gegeben.

Der Mann kommt aus Essen. "Er ist dadurch aufgefallen, dass er im Internet Kontakte hatte zu einem anderen Mann, der in einem gesonderten Verfahren beschuldigt wird, Kinderpornografie besessen zu haben. Wir gehen dem Anfangsverdacht nach, dass auch dieser Mitarbeiter der Kindertagesstätte Kinderpornografie besitzt", sagt eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft gegenüber dem WDR. Hinweise auf sexuellen Missbrauch liegen demnach im Moment nicht vor.

Anlaufstelle für Eltern eingerichtet

Der Kita-Zweckverband hat in dieser Woche mehrere Gespräche mit Eltern aus der betroffenen Kita geführt, auch die Kolleginnen und Kollegen des Verdächtigen seien direkt nach Bekanntwerden der Ermittlungen informiert worden. Beim Bistum Essen gibt es eine Anlaufstelle für Eltern, die beim Verdacht auf sexuellen Missbrauch Beratung suchen.

Über dieses Thema haben wir am 27.01.2022 bei WDR 2 berichtet: Lokalzeit Ruhr 09:31 Uhr