Kioskbesitzer nach Maskenstreit niedergestochen?

Angeklagter neben seinem Anwalt im Hagener Landgericht

Kioskbesitzer nach Maskenstreit niedergestochen?

Nach einem Streit um das Tragen einer Coronaschutzmaske soll ein Mann einen Kioskbetreiber in Hagen schwer verletzt haben. Das Landgericht verhandelt jetzt wegen versuchten Totschlags.

Der 23-jährige Mann soll vergangenen November in Hagen einen Kioskbetreiber auf der Straße mit einem Messer attackiert haben. Laut Staatsanwaltschaft stach er immer wieder zu und hörte erst auf, als ein Passant ihn stoppte. Das Opfer wurde dabei schwer verletzt und musste im Krankenhaus operiert werden.

Kioskbetreiber: Auf Maskenpflicht hingewiesen

Hintergrund war wohl eine Auseinandersetzung vom Vortag. Dabei soll der Kioskbetreiber den Angeklagten auf die Maskenpflicht in seinem Kiosk hingewiesen haben. Daraufhin kam es wohl zu einem handgreiflichen Streit. Dem Anklagten droht nun eine mehrjährige Haftstrafe

Stand: 18.10.2021, 09:02