Dortmund will Ferienangebote ermöglichen

Dortmund will Ferienangebote ermöglichen

Von Mareike Maack

  • OGS-Betreuung soll stattfinden
  • Wohl mehr Angebote mit Anmeldung
  • Stadt will Ferienangebote noch vorstellen

In Dortmund soll es trotz der Corona-Pandemie Betreuungsangebote in den Sommerferien geben. Auch OGS-Angebote sind geplant – unter Berücksichtigung der geltenden Hygienestandards. Das sagte Dortmunds Schuldezernentin Daniela Schneckenburger am Freitagabend (05.06.2020) in einer Video-Konferenz mit den Stadteltern Dortmund.

Feste Gruppen mit festen Größen

"Der Fachbereich Schule arbeitet mit dem Jugendamt daran, Angebote möglich zu machen", so die Schuldezernentin. Dabei werde es aber wohl verstärkt um Angebote gehen, bei denen Eltern ihre Kinder verbindlich anmelden müssen. "Es geht dabei darum, feste Gruppen mit festen Größen zu haben", so Daniela Schneckenburger.

Es seien aber auch offene Angebote in Planung, dann allerdings nur in kleinen Gruppen. Wie diese genau aussehen, hat die Schuldezernentin noch nicht gesagt. Die Ferienangebote will die Stadt separat vorstellen.

Das Ministerium für Schule und Bildung prüft momentan, darüber hinaus zusätzliche Ferienangebote zu ermöglichen und finanziell zu unterstützen. "Es würde uns bei der Planung helfen zu wissen, wie das Ministerium sich daran beteiligen will. Es sind noch drei Wochen bis zu den Ferien. Jetzt wird es knapp", so Daniela Schneckenburger.

Betreuungskräfte sind knapp

Knapp sind auch die Betreuungskräfte, eine große Herausforderung für die Stadt werde es laut der Schuldezernentin auch, zeitnah Betreuungskräfte für die Ferienangebote zu finden.

Klar ist, dass es in den Sommerferien in Dortmund OGS-Angebote geben soll. Wie die Öffnungszeiten aussehen, müsse aber noch mit den Trägern geklärt werden.

Eltern haben besonders großen Bedarf

Dabei stehe natürlich auch die Frage im Vordergrund, wie ein größeres Betreuungsangebot als in den vergangenen Jahren geschaffen werden kann. "Ich sehe natürlich, dass die Eltern nach dieser schwierigen Zeit besonderen Bedarf haben", so Daniela Schneckenburger.

Stand: 05.06.2020, 20:55