Keine Ermittlungen wegen Ölpellets in Gelsenkirchen

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Keine Ermittlungen wegen Ölpellets in Gelsenkirchen

  • Keine Ermittlungen wegen Ölpellets in Gelsenkirchen
  • Staatsanwaltschaft sieht keinen Anfangsverdacht
  • Grüne hatten Strafanzeige wegen Verbrennen erstattet

Die Staatsanwaltschaft will keine Ermittlungen wegen der Verbrennung mutmaßlich giftiger Ölpellets in Gelsenkirchen einleiten. Das hat die Behörde am Mittwoch (14.11.2018) bestätigt. Zuvor hatten die Gelsenkirchener Grünen Strafanzeige gegen den Betreiber des Kraftwerks im Stadtteil Scholven erstattet.

Die Grünen befürchten eine Gesundheitsgefahr für Anwohner. Die Staatsanwaltschaft Essen sieht jedoch keinen Anfangsverdacht für Ermittlungen, da dem Uniper-Kraftwerk für das Verbrennen eine offizielle Genehmigung vorliegt. Ob die Ölpellets tatsächlich giftig sind, wurde nicht geprüft.

Die Pellets stammen aus der Raffinerie von BP, sie fallen dort bei der Produktion von Kraftstoffen an. Der Konzern hat angekündigt, diese Produktion bis 2022 neu auszurichten.

Stand: 14.11.2018, 14:51

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