VRR-Preise werden zum ersten Mal nicht erhöht

Bahnfahrende stehen vor Ticket-Automaten des VRR

VRR-Preise werden zum ersten Mal nicht erhöht

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr wird die Ticketpreise im Januar zum ersten Mal nicht erhöhen. Das ist in der 40-jährigen Geschichte des Unternehmens bisher noch nicht vorgekommen.

Auf die Änderung haben sich die politischen Aufsichtsgremien verständigt. Während der aktuellen Pandemie-Situation können viele Berufspendler ihre Abo-Tickets ohnehin nicht nutzen, weil sie im Home-Office arbeiten.

Viele Pendler können Tickets nicht nutzen

In einer solchen Zeit die Ticketpreise zu erhöhen, sei kontraproduktiv, heißt es aus Kreisen des VRR-Verwaltungsrates. Der Fahrgastverband Pro Bahn teilt diese Einschätzung.

Ticktes werden trotz der Entscheidung etwas teurer

Obwohl der VRR die Preise nicht regulär erhöht, werden die Tickets zum Jahreswechsel ein bisschen teurer. Das liegt an der wieder steigenden Mehrwertsteuer.

Ab Januar wieder reguläre Mehrwertsteuer

Der VRR hatte die Ticket-Preise im August gesenkt, als auch die Mehrwertsteuer abgesenkt wurde. Die Maßnahme sollte die Wirtschaft während der Corona-Pandemie ankurbeln.

Ab Januar gilt wieder die reguläre Mehrwertsteuer und deswegen auch der reguläre VRR-Ticketpreis vom Juli.

VRS erhöht die Preise im Gegensatz zum VRR

Der benachbarte Verkehrsverbund Rhein-Sieg wird allerdings seinen üblichen Turnus einhalten und die Ticketpreise im Januar um durchschnittlich 2,5 Prozent anheben. Das wurde bereits vor einem Jahr entschieden.

Stand: 02.10.2020, 12:52